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Ein „Horror-Clown“ im Machtrausch

Brexit through the gift shop

Neuwahlen im Dezember nun fix: Das jüngste Kapitel der „Komödie der Eitelkeiten“

Blondinenwitze sind out. Weil nach „#metoo“ nicht mehr zeitgemäß. Moment mal, was ist mit Boris, dem fast peroxidblonden Hairstyle-Desaster megalomanischen Zuschnitts, der bereits im zarten Knabenalter erklärte, „König der Welt“ werden zu wollen? (Quelle: Frankfurter Allgemeine) Der bettelt ja geradezu nach satirischer Verunglimpfung. Erledigt er auch gerne mal gleich selbst. O-Ton Johnson: „Wer konservativ wählt, erhöht seine Chancen auf den Besitz eines BMW M3 und auf größere Brüste seiner Frau.“ Je nach humoristischer Schmerzgrenze Schenkelklopfer oder Rohrkrepierer … nur Johnson ist Politiker, nicht Comedian. Schlimmer noch: „Horror-Clown“ Boris steht an der Spitze jener Nation, die sich anschickt, die Europäische Union in ihren Grundfesten zu erschüttern.

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Heimat fern der Heimat

Engagieren sich junge Menschen für Integration? Wenn ja, wie, warum und wo?

Das Engagement von jungen Menschen hat in Zeiten von „Fridays For Future“ eindeutig neuen Stellenwert bekommen. Nicht nur im Bereich Umweltschutz und Klimadebatte, sondern auch im Themenbereich Migration und Integration.

Wie kann man junge Menschen – laut EU-Definition bis 30 Jahre alt – in ihrem großartigen Engagement vielleicht unterstützen, sei es durch Austausch, Vernetzung oder Weiterbildung? Dieser Frage ging in den vergangenen drei Jahren ein europäisches Projektkonsortium nach, das sich auch zum Ziel gesetzt hatte, die inspirierenden Integrations-Beispiele junger Menschen publik zu machen, vor allem „im lokalen Kontext“, sei es also auf Gemeindebene, in ländlichen Regionen oder im Stadtviertel. Es wurde geforscht, recherchiert und entwickelt, Projekte wurden besucht und eingehend analysiert, die jungen InitiatorInnen interviewt. Aus jedem Partnerland wurden anschließend fünf junge Menschen zu einer Trainingswoche nach Kroatien eingeladen, hier gab es informelles Lernen, Weiterbildung und jede Menge Vernetzungsmöglichkeiten mit Forschenden, Lehrenden und Migrations-ExpertInnen.

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Betriebssport in Europa – gemeinsam sind wir stärker

Sportveranstaltungen zur Entwicklung gegenseitiger Beziehungen und damit am Ende des Tages auch zum Frieden und zur Völkerverständigung in Europa bei. Ihm geht es dabei trotz aller Wettkampfgedanken nicht in erster Linie um einen leistungsbezogenen Sport, sondern vielmehr um einen Beitrag, den der Sport auch zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Integration, Umweltschutz oder Gesundheitsförderung leisten kann. Die Grundidee dahinter lautet, dass Betriebssport eben keinerlei Grenzen kennt. Über sprachliche, soziale und kulturelle Bildungs-, Alters- und Geschlechtsunterschiede hinweg bringt der Betriebssport Menschen in Europa zusammen und vermittelt dabei insbesondere auch Werte wie Fair Play, Freundschaft und Solidarität. So begegnen sich Menschen im Betriebssport stets auf Augenhöhe und entwickeln dabei einen kooperativen, partnerschaftlichen Umgang als Basis eines friedlichen, freundschaftlichen und erfolgreichen Miteinanders.

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Elfenbeinhandel in der EU – die Zeit für ein Verbot ist jetzt!

Die internationale Konferenz über den Handel mit bedrohten Tierarten ist gerade zu Ende gegangen und eines der prominentesten Themen waren die Bemühungen, die Elefanten vor dem Aussterben zu bewahren. Welche Schritte für den Schutz der Elefanten sollen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten als nächstes setzen?

Die Lage der Elefanten ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht und ein Hauptgrund dafür ist die Wilderei wegen ihres Elfenbeins. Die Bestände gehen um geschätzte 8% pro Jahr zurück und weiterhin werden jedes Jahr mindestens 20.000 Elefanten getötet.

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Von Giraffen, Elefanten Reptilien und Seegurken

A young giraffe and his mother (Giraffa camelopardalis) in Serengeti National Park, Tanzania

Ergebnischeck: die Rolle der Europäischen Union bei der Erhaltung gefährdeter Arten

Die internationale Artenschutzkonferenz ist beendet. Wir haben eine Kurzanalyse zu den Ergebnissen und bevorstehenden Herausforderungen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten aufbereitet.

Anfang des Jahres wurde die Öffentlichkeit wachgerüttelt, als ein internationales Wissenschaftlerforum feststellte, dass wir uns auf dem Pfad zu einem Artensterben unvorstellbaren Ausmaßes befinden. Umso größer war die Aufmerksamkeit für die dreijährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES), die am 28.8.2019 in Genf zu Ende ging.

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Illegaler Tierhandel: Aus der Wildnis gestohlen

© Milivoje Krvavac

Die CITES-Weltartenschutzkonferenz und die Rolle der EU

Im Mai 2019 schockierte der Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES die Welt: Eine Million Arten könnten in den kommenden Jahrzehnten von der Erde verschwinden. Die Ausbeutung von Wildbeständen ist als eine der fünf Hauptursachen des großen Artensterbens klar benannt. Bei solch eindringlichen Warnungen ist es kaum zu glauben, dass es immer noch einen Riesen-Kraftakt bedeutet, das Handelsverbot für Elfenbein und Rhino-Horn aufrechtzuerhalten. Auch werden noch immer zahllose Tiere hunderter, wenn nicht gar tausender bedrohter, dennoch international noch immer ungeschützter Reptilien-, Amphibien- und Fischarten völlig unkontrolliert aus der Wildnis genommen.

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Wildtierhandel – ein globaler Weckruf

Auf unserem gesamten Planeten schrumpfen die Wildtierbestände massiv. Seit 1970 hat der Mensch Bestandsrückgänge von 60% auf dem Gewissen. Die „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion (IUCN) stufen ein Viertel aller Säugetierarten, ein Drittel der Hai-, Rochen- und Korallenarten, sowie 40% der Amphibienspezies als vom Aussterben bedroht ein. Und es gibt wohl viele weitere Arten, die gar nicht erfasst sind.

Der Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services, der kürzlich von der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) veröffentlicht wurde, schätzt die Zahl der vom Aussterben bedrohten Arten auf eine Million, identifizierte kommerzielle Nutzung als eine der Haupttriebkräfte des Biodiversitätsverlustes, betonte die Notwendigkeit „transformativer Veränderungen“ für die Wiederherstellung und den Schutz der Natur, und deutete auf die Herausforderung, starke Partikularinteressen zu überwinden. Von einem zwischenstaatlichen Gremium sind das starke Worte und sie kommen keine Minute zu früh.

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SPORT – #loveyouEU und #BeActive

Ich erlaube mir zu behaupten, dass sportliche Aktivitäten ungeachtet des Alters, der Herkunft und des eigentlichen Beweggrundes stets einen grundsätzlich positiven Grundgedanken haben. Egal ob es die Freude an Bewegung in der Natur, Verbesserung des Gesundheitszustandes, ganz einfach Spaß oder der leistungsorientierte Wettbewerb ist, die für den Sport ausgehende Motivation wirkt positiv. Sportliche Großveranstaltungen wie die europäi¬schen Betriebssport Spiele sind längst Plattform für zahlreiche soziale und dem Gemeinwohl dienliche Zielsetzungen. Dazu zählen Initiativen gegen soziale Ausgrenzung sowie gegen die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen, gleichsam wie eine die Menschen verbindende Wirkung.

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Nicht einmal populistisch. Einfach nur verrückt!

Andrej Babis Portrait

Den Fortschritt blockieren oder für eine stärkere Europäische Union und vereint auftretende EU Mitgliedsstaaten eintreten? Das war eine der Kernfragen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament. Rechtsaußen- und andere populistische Parteien haben es offen als ihr Hauptziel deklariert, den nationalen Interessen den Vorrang einzuräumen. Dafür sind sie bereit, die Konsensfindung zu blockieren und Fortschritte in essentiellen politischen Themen zu verhindern. Sie hofften, durch diese Zielsetzung die Stimmen der EU-Skeptiker gewinnen zu können.

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Wir brauchen einen europäischen Nachhaltigkeitspakt

Wer ein sicheres und wettbewerbsfähiges Europa will, muss zuerst gegen die Klimakrise und die Umweltzerstörung kämpfen. Denn die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, die immer höheren Kosten für die Bewältigung der Klimakrise, aber auch die Ratlosigkeit im Umgang mit Fluchtbewegungen, die mit den Folgen des Klimawandels zunehmen werden, gefährden die europäische Stabilität und Solidarität und schränken die Handlungsfähigkeit der EU ein.

Eine Vorreiterrolle Europas in der globalen Klima- und Umweltpolitik ist also unausweichlich. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch um unseren Wohlstand langfristig zu sichern.

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Europa & ich: Laut, fröhlich und mittendrin

Portrait Julia Irländer

Ich bin 35 Jahre alt, habe Sommersprossen und ein lautes Lachen, und ich komme aus Deutschland. Dass ich hier auf die Welt gekommen bin, ist reiner Zufall, ich hätte genauso gut auch irgendwo sonst auf diesem Planeten geboren werden können. Wenn ich auf Formularen das Feld „Herkunft“ ausfüllen muss, empfinde ich es stets seltsam, dort „deutsch“ hineinzuschreiben – viel lieber wäre mir „Mensch“. Ich habe in Österreich studiert, mein Auslandssemester in Paris verbracht und bin dann wieder nach München zurückgegangen. Ich habe mich nie österreichisch, französisch und deutsch gefühlt, sondern immer nur wie ich selbst. Laut, fröhlich und mittendrin.

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Umwelt, Europa und Demokratie wählen

Ein Plädoyer, am 26. Mai 2019 die Weichen für eine gemeinsame europäische Umweltpolitik zu stellen

Deutschland war einmal Vorreiter im Umweltschutz und Lokomotive für den umweltpolitischen Fortschritt in Europa. Doch diese Zeiten sind vorbei. Unser Ruf in Europa hat gelitten. Kein anderes Land wird in Sachen Umwelt so oft von der EU-Kommission verklagt. Beispielsweise in Sachen Luftreinhaltung und Düngerecht. Die momentane Bundesregierung steht für umweltpolitische Mut- und Ambitionslosigkeit. Dabei wäre es für Deutschland richtig und wichtig, wieder eine aktive und führende Rolle in Europas Umweltpolitik zu übernehmen. Ohne das aktive Engagement Deutschlands kann auch Europa seine Rolle in der Welt nicht effektiv wahrnehmen.

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Europa? Europa! – Jetzt kommt es drauf an!

My future. My choice. #loveyouEU Undine Kurth and young boy

Noch sind es weniger als zwei Wochen bis zur Entscheidung darüber, wie zukünftig in Europa regiert werden soll, wer im Europäischen Parlament die Geschicke unseres Kontinents lenken wird. Und man hofft, dass es eine klare Sache sei, dass bei dieser Wahl pro-europäisch entschieden wird. Schließlich gibt es so unendlich viele gute Gründe, die für dieses Projekt Europa sprechen. Auch wenn durchaus noch nicht alles so ist, wie wir es uns für Europa wünschen.

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It’s the emigration, stupid: Wo Viktor Orbán irrt

Ungarn hat ein Emigrationsproblem, keine von Soros gesteuerte Immigration.

Der ungarische Ministerpräsident ruft zur finalen Schlacht zur Rettung der ungarischen Seele und des Christentums. Ungarn sei gefährdet durch die Massenzuwanderung von Islamisten, gesteuert vom Spekulanten George Soros, unterstützt von den nützlichen Idioten an der EU-Spitze. Die Waffe der Todfeinde sei die Migration. Ungarn wurde nach dem Zweiten Weltkrieg betrogen, das Staatsgebiet sollte größer sein. Freunde besonderer Art sind die Russen, sie haben ja Ungarn so sehr geliebt, dass sie 1956 zur Rettung kamen. Leider hat Alois Mock den Eisernen Vorhang nur zerschnitten und nicht an die Südgrenze verlegt. Wenn es später gewesen wäre, hätte Donald Trump mit einer Mauer geholfen.

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Das Europa das wir wollen, ist das Europa das wir brauchen!

copyright: Bernhard Zlanabitnig

In wenigen Tagen findet der ‚Rat von Sibiu‘ statt, an dem sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten treffen, um über die Zukunft Europas zu diskutieren. Fast ein Jahr lang spitzt sich alles auf diesen einen Tag, den 9. Mai, zu. Wie das Kaninchen vor der Schlange – unter dem Damoklesschwert Brexit und nur 3 Wochen vor der Europawahl – scheint Europa paralysiert: Was wird nach dem 26. Mai sein, dem letzten Tag der Europawahl? Wer wird neue/r Kommissionspräsident/in? Nimmt Großbritannien an der EU-Wahl teil oder nicht? Aber vor allem: In welche Richtung soll sich Europa bewegen?

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Warum ich die Europäische Union liebe

Ich gestehe: Die Europäische Union ist meine große Liebe!

Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, und auch keine blinde, heiße Leidenschaft, sondern es ist eine gewachsene, tiefgründige und fundierte Liebe. Eine Liebe, für die zu kämpfen und die zu verteidigen ich bereit bin.

Als Naturschützer der Hainburg-Generation war ich 1994 (als Österreich darüber entschied, ob es der EU beitreten soll) kein Fan dieses obskuren und kaum bekannten Konstrukts im fernen Brüssel. Ich sah den Beitritt eher als Gefahr für meine Anliegen des Natur-, Tier- und Umweltschutzes, denn als Chance.

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Warum Ihre Wahl wichtig ist – für das Europa, das wir uns wünschen!

Die Europäische Union: nicht perfekt, aber die beste Basis für eine nachhaltige Zukunft

Raphael Weyland, Rechtsanwalt und Mitarbeiter des Hamburg Instituts.

Bei diesen Wahlen steht die Zukunft der Europäischen Union (EU) auf dem Spiel. Und mit ihr alles, was sie erreicht hat und noch erreichen muss, um unsere Umwelt zu schützen. Liebe Leserin, lieber Leser, auf Sie kommt es an, denn Sie haben das Recht, bei den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 mitzubestimmen. Bitte nützen Sie diese Möglichkeit.

Bei diesen Wahlen geht es zuvorderst darum, die Idee des Europäischen Projekts gegen destruktiven Nationalismus und Populismus zu verteidigen. Die Wahlen bieten aber auch eine Chance, unseren Planeten besser zu schützen.

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Mein Herz schlägt für Europa

Portrait Photo Hannes Jaenicke schwarz / weiß

Ich besitze aus biographischen Gründen zwar sowohl einen europäischen wie auch einen US-amerikanischen Pass, aber mein Herz schlägt für Europa, die sog. ‚alte Welt‘. Auch wenn die Europäer es längst vergessen haben, weite Teile der Welt beneiden Europa um seine Errungenschaften und seine Lebensqualität. Der Großteil Europas lebt seit über 70 Jahren weitestgehend in Frieden, mit erstaunlichen sozialen Standards, einem ausgeprägten Demokratie-Verständnis und einer wunderbaren kulturellen, sprachlichen (und lukullischen) Vielfalt.

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Ach Europa!

In meiner Kindheit gab es zwei Fernsehsendungen, die ich nie verpassen wollte: „Spiel ohne Grenzen“ und „Einer wird gewinnen“. Das erste war eine Art Olympiade, in der Mannschaften aus verschiedenen europäischen Städten gegeneinander antraten, das zweite eine Quizshow, wobei der Name der Sendung mit Absicht so gewählt worden war, dass die Abkürzung „EWG“ auch für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft stand.

Ob ich als Europäer geboren wurde und deshalb diese Sendungen mochte oder ob ich unter dem Einfluss dieser beiden Unterhaltungsshows erst dazu wurde, kann ich nicht sagen. Aber was mich damals in seinen Bann schlug, weiß ich noch sehr gut: Ich fand es toll, Menschen zu sehen und zu hören, die meiner Muttersprache die Färbung ihrer Sprache gaben. Das machte sie zugleich fremd und liebenswert, exotisch und vertraut, fern und nah und vor allem: unendlich interessant.

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